IST ER DER NÄCHSTE ?

Wenn in einem Haushalt Tiere gequält oder vernachlässigt werden, so ist das ein Warnsignal dafür, dass die Gewalt auch vor anderen Familienmitgliedern nicht Halt macht. Mit dieser Kampagne wurde in Amerika versucht den wachsenden Anteil von häuslicher Gewalt zu reduzieren. Duch die Meldungen von Tierquälereien wollten die Behörden auch eine höhere Zahl von Kindesmisshandlungen aufdecken.

Achten wir mehr auf Nachbars Tier als auf sein Kind?

Auch wenn uns die Ergebnisse, dieser Aktion nicht bekannt sind, sollten wir hier Möglichkeiten sehen, etwas für den Kinderschutz zu erreichen - also die Tierschützer auch in Sachen Kindesmissbrauch "hellhöriger" zu machen. 

Wir wissen, dass man Tierschutz und Kinderschutz nicht gegeneinander aufwiegen kann. Aber da liegt trotzdem noch einiges zum Nachteil des Kindes im Argen. Bei Verstößen an Kindern spielen diverse Kinderschutzorganisationen, selbst der staatliche Kinderschutzbund, eine erbärmliche Rolle. Es ist, als achteten wir mehr auf des Nachbars Tier als auf sein Kind. Tatsächlich ist es für den aufmerksamen Menschen nicht einfach, dem Jugendamt einen Verdacht von Kindesmisshandlung anzuzeigen. Es kann zur Falschmeldung werden oder es ist für das Kind zu spät. Statt einzugreifen gibt es ein Kompetenzgerangel von Organisationen staatlicher und freier Hilfe.

Auch machen uns Mitgliedszahlen beider Organisationen etwas Kopfzerbrechen, der Tierschutz hat  16* mehr Mitglieder als der Kinderschutz. Das merkt man auch bei allen Aktionen, wo Mitglieder gefragt sind. Zu den Gewinnern gehören immer die Tierschutzvereine - während die Kinderschutzvereine auf die hinteren Ränge verwiesen werden. 

Gerade mit diesem Thema möchten wir den Tierschutz noch mehr für den Kinderschutz gewinnen - damit wir diese Stärke auch zum Schutz unserer Kinder bieten können.

Vielen Dank

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